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Sumbu Nationalpark (Sambia)

Idyllische Sandstrände am Tanganjikasee, eine erstaunliche Artenvielfalt einheimischer Tiere und wenige Touristen machen den Sumbu Nationalpark (auch Nsumbu Nationalpark) zu einem der schönsten Sambias. Er liegt im äußersten Norden nahe den Nachbarländerm Demokratische Republik Kongo und Tansania.

Tiere und Landschaft im Sumbu Nationalpark

Die Pflanzenwelt des Sumbu ist vorwiegend durch Combretum-Büsche geprägt, auch Mateshi-Busch genannt. Rund um den Tanganjikasee stößt man auf weite Sandstrände, natürlich ausgewaschene Täler und Granitklippen. Baden sollte man in dem See wie in allen stehenden Gewässern Afrikas allerdings nicht!

Für Angler ist ein Aufenthalt im Sumbu Nationalpark das Paradies; unter den 250 hier vorzufinden Fischarten befinden sich der Vundu (eine Riesenkatzenfischart), der Goliath-Tigerfisch und Riesenbarsche. Für Safariliebhaber lassen sich Elefanten, Büffel, Leoparden, Zebras, Hyänen, Gnus, Säbelantilopen, Krokodile oder Nilpferde entdecken. Ornitologen werden sich über Seeadler, Pelikane, Diademhaar-Bärtling und Flamingos freuen.

Ausflugstipp: Ganz in der Nähe befinden sich die Kalambo Falls, die mit 221 m doppelt so hoch sind wie die Viktoriafälle. Der Kalambo stürzt hier, wo auch die ältesten Funde von Feuer entdeckt wurden, in eine Schlucht und macht sich danach weiter auf den Weg zum Tanganjikasee.

Beste Reisezeit für den Sumbu Nationalpark

Vor allem für Angler im Sumbu Nationalpark lohnt sich am besten die Zeit zwischen November und März.

Anreise und Tipps zur Mobilität im Sumbu Nationalpark

Der Park ist berüchtigt für seine äußerst schlechten Wegstrecken. Eine Zeitlang wurde Selbstfahrern sogar die Weiterfahrt untersagt. Heute sollte man für eine Durchquerung entsprechend viel Zeit einplanen.

Aber auch die Anreise an sich ist eine gewaltige Aufgabe. 1.300 km sind es von Lusaka aus. Zum Park gelangt man entweder mit dem Auto, per Charterflug oder dem Boot von Mpulungu aus.

 Unterkünfte & Camps im Sumbu Nationalpark

Camps mit Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Sumbu Nationalpark nur am Ufer des Tanganjikasees; diese vermieten unter anderem auch Anglerausrüstung und Boote.

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