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Hwange Nationalpark (Simbabwe)

Mit 14.651 km² ist der Hwange Nationalpark der größte Simbabwes. Touristen können lediglich den nördlichen Parkabschnitt betreten. Ganz im Westen gelegen an der Grenze zu Botswana bietet er seinen Besuchern eine hohe Tierpopulation. Vor allem der vielen Elefanten wegen kommen Safari-Touristen hierher, die nach den Safaris  umfangreiche Wellness-Programme anbieten.

Tiere im Hwange Nationalpark

Somalisa Camp, Hwange-Nationalpark, Simbabwe

Der Tierreichtum des Hwange Nationalparks ist beeindruckend: 107 Säugetierarten, darunter 27 Raubtier- und 18 verschiedene Antilopenarten, 30 Echsen-, 24 Frosch- und 45 Schlangenarten warten auf interessierte Besucher.

Vor allem die Elefantenpopulation hat sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts deutlich erholt und gilt heute mit zwischen 20.000 und 30.000 Exemplaren sogar schon als Umweltgefahr. Auch Vogelliebhaber kommen voll auf ihre Kosten; 420 verschieden Arten haben sich über das gesamte Gebiet angesiedelt.

Landschaft im Hwange Nationalpark

Elephants-Eye-Camp, Hwange-Nationalpark

Unterschiedliche Bodenarten sorgen im Hwange Nationalpark für eine abwechslungsreiche, äußerst attraktive Vegetation mit über 1.000 Pflanzenarten. Ein Großteil des Nationalparks wird durch Kalaharisand bedeckt. Hier wachsen Mopanegebüsch, Akazien, Combretum-Büsche und auch Grassavannen.

In den uralten, meist ausgetrockneten Flussbetten – Vleis genannt – entstehen nach heftigen Regenfällen oftmals Grasflecken, die allerlei Arten von Wild anlocken. Im Norden des Parks wiederum herrschen Mischwälder vor. An den Flüssen findet man Ebenholz, Leberwurstbäume, Akazien und Mukwa.

Beste Reisezeit für den Hwange Nationalpark

Wer im Hwange Nationalpark vor allem Wild beobachten will, sollte in den trockenen Monaten Mai bis Oktober anreisen. Ab Juni, wenn die natürlichen Wasserquellen versiegen, kann man die Tiere vor allem an den künstlichen Wasserstellen beobachten.

Touren im Hwange Nationalpark

Auf 480 km Wegenetz kann der Hwange auf überwiegend guten Straßen erkundet werden. Wichtig zu beachten sind die vorgeschrieben Aufbruchzeiten: Main – Sinamatella Camp (vor 14:00 Uhr), Main – Robins Camp (spätestens 12:00 Uhr) und Robins – Sinamatella Camp (spätestens 15:00 Uhr). Nachtfahrten und Fahrten abseits der angelegten Wege sind verboten.

Im Hwange Nationalpark gibt es für Besucher, die der Hektik des Alltags entfliehen und Erlebnis mit Ausspannen kombinieren wollen gute Möglichkeiten der Freizeitgestaltung:

Wildhund (Painted Dog Conservation Centre)
  • Sundowner an Lodge-Wasserlöchern oder organisiert im offenen Buschland mit Decke und Lagerfeuer
  • Walking Safaris: mit Locals Guides Footprints und Tierspuren lesen und wilde Tiere aufspüren
  • Spa Behandlungen: Im Elephants-Eye-Camp gibt es das sogenannte „Jwapi Spa“, bei dem man sich mit afrikanischen und europäischen Massage-Techniken nach der Pirschfahrt entspannen kann.
  • Vogelbeobachtungen
  • Besuch des Painted Dog Conservation Centres

Unterkünfte und Camps im Hwange Nationalpark

Individualreisende sollten sich darauf einstellen, dass es im Park keinerlei Versorgungsstellen gibt. D.h., es müssen immer genügend Wasser-, Lebensmittel- und Benzinvorräte mitgenommen werden. In etwas über ein Duzend Camps und Lodges dagegen kann man übernachten und bewegt sich preislich zwischen (ab) 280 und 530 Euro pro Nacht.

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  • Safariparadies Simbabwe
  • 4 Tage Safarierlebnis Hwange-Nationalpark
  • Nashorn-Tracking im Matobo-Nationalpark (UNESCO)
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  • Exklusives Fotosafaricamp in privatem Konzessionsgebiet
  • Unberührtes Paradies
  • Mahlzeiten werden unter dem afrikanischen Sternenzelt eingenommen
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Sable Sands
Hwange-Nationalpark

  • Pirschfahrten im Hwange-Nationalpark
  • Tierreichtum in der Umgebung
  • Besuch von Schule und Klinik im Dorf Mabale sowie vom Painted Dog Conservation Center