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Mana Pools Nationalpark (Simbabwe)

Der Mana Pools Nationalpark ist das Highlight für jeden, der Simbabwes Natur in ihrer ganz Wildheit und Abgeschiedenheit sehen will. Löwensuchen, Safaris auf eigene Faust und die einzigartige Landschaft rund um den Sambesi haben diese Gegend zum UNESCO-Weltnaturerbe gemacht.

Er liegt südlich des Sambesi an der sambischen Grenze gegenüber des Lower Zambezi Nationalparks, erstreckt sich bis zu den Steilhängen im Süden und gehört zum zusammenhängenden Schutzgebiet, das sich von Kariba bis zur mosambikanischen Grenze erstreckt.

Das Wort „Mana“ steht für die Zahl 4 in der Sprache der Shona und bezeichnet die vier großen Wasserbecken, gefüllt mit dem Wasser des Sambesi, die auch in Trockenzeiten als Wasserquelle dienen.

Tiere im Mana Pools Nationalpark

Zweibeiniger Elefanten im Mana-Pools-Nationalpark

In und an den Pools kann man herrlich Nilpferde, Krokodile und viele Arten von Seevögeln beobachten. Besonders „Long Pool“ ist berühmt für seine Tierbeobachtungsmöglichkeiten und die vielen Elefanten, die hierher kommen. An den Uferterrassen suchen aber auch Wasserböcke, Affen, Zebras, Elenantilopen und Impalas nach Nahrung. Löwen, Geparden und Leoparden halten sich gerne in den Dickichten auf. Dazwischen leben über 350 Vogelarten.

Beste Reisezeit für den Mana Pools Nationalpark

Wer Hitze schwer verträgt, sollte die Sommermonate meiden. Von Juni bis Oktober in der Trockenzeit sind allerdings auch die meisten Tiere zu sehen, wenn sie sich zum Trinken an den Wasserlöchern versammeln.

Während der Regenzeit bewegen sich die meisten Säugetiere weg vom Flussufer hin zu den Steilhängen und kehren ab  April wieder zurück zum Ufer, wenn das hügelige Buschland zu trocken geworden ist. In den Monaten danach ist eine Sichtung der „Großen“, also Elefanten und Büffel, in großen Herden sehr wahrscheinlich. Aber auch Impalas, Antilopen, Kudus und Zebras laufen Safaritouristen vor die Linse.

Aktivitäten im Mana Pools Nationalpark

Alle Aktivitäten im Park sind ganz auf das Erleben der wilden Natur ausgelegt; so werden geführte Full-Moon Walking Safaris angeboten oder man macht sich auf Löwensuche mit dem Parkwächter. Wer nicht zu Fuß unterwegs sein will, kann natürlich auch eine der sogenannten Game Drives in Anspruch nehmen. Für alle Freunde des Wassers gibt es Kanutouren oder man besinnt sich auf die beruhigende Stille am Sambesi beim Angeln.

Anreise zum Mana Pools Nationalpark

Um in den abgeschiedenen Mana Pools Nationalpark zu erreichen, fährt man am besten die Straße von Harare aus in 380 km südöstliche Richtung (5,5 Stunden). Eine andere Anreisemöglichkeit ist von Kariba aus in 150 km nordöstliche Richtung. Dieser Weg ist jedoch nur in der Zeit von Mai bis Oktober befahrbar. Mit dem Kanu erreicht man den Nationalpark von Chirundu aus.

Unterkünfte im Mana Pools Nationalpark

Übernachten kann man überall im Mana Pools auf Campingplätzen (sowohl staatliche Camps als auch privat organsisierte) oder in Lodges. Es gibt fünf Lodges entlang des Sambesi Flusses, für alle, die nahe am Wasser wohnen wollen. Wir empfehlen für anspruchsvolle Gäste das Ruckomechi Camp, die Kasaka River Lodge, die Zambezi Expeditions und das Kanga Bush Camp.

Allerdings gibt es im Park selbst keinerlei Versorgungsmöglichkeiten; Lebensmittel, Wasser und Benzin in genügend großen Vorräten müssen mitgebracht werden.

Ohne beschwerliche Autostrecken … lassen Sie sich direkt von Park zu Park fliegen!

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Lower-Sambesi-Nationalpark

  • Schöner Panoramablick über den Sambesi-Fluss
  • Ein vergleichsweise preiswertes Camp