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Matobo Nationalpark (Simbabwe)

Einer der wohl mystischsten Orte Afrikas und UNESCO Weltkulturerbe ist der Matobo Nationalpark. Im nördlichen Teil des Parks liegt das Grab von Cecil John Rhodes auf einem Hügel gelegen: Ein fantastischer Aussichtspunkt mit dem Namen „View of the World“.

Lage und Landschaft des Matobo Nationalparks

Matobo Hills, Simbabwe

Der Matobo Nationalpark liegt ca. 35 km südlich der großen Stadt Bulawayo in den Matobo Bergen (Matobo Hills) im südwestlichen Simbabwe. Diese Hügelkette bedeckt ca. 3.100 km², davon nimmt der Nationalpark eine Fläche von 445 km² ein. Zwischen dem Grün finden sich immer wieder Graniterhebungen. Fantastische aufeinandergestapelte Felsformationen, die Balancing Rocks, stehen mitten in der satten Landschaft, geschaffen durch Millionen Jahren Erosion und Wetterabrieb.

Matobos kulturelle Geschichte

Felsmalereien im Matobo NP

Schon in der Steinzeit war das Gebiet des heutigen Nationalparks bewohnt; der Tierreichtum und die vielen Regenfälle machten das Land attraktiv. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden an vielen Orten die berühmten Felsenzeichnungen der San.

Später wurde das Land in vier Teile gespalten. Die Kalanga gingen in das heutige Plumtree, die Talaunda zogen gen Süden unterhalb der Kalanga, die Nyubi in den Norden und die Lilima noch weiter nördlich davon. Der Park besteht seit 1953, im Juni 2003 ernannte ihn die UNESCO zum Weltkulturerbe.

Tiere im Matobo Nationalpark

Auf Nashorn-Pirsch im Matobo-Nationalpark

Die Vegetation ist im Matobo überaus üppig. Mopane- und Akazienbäume wachsen hier ebenso wie Feigen, Aloen und Flechten und Sumpfgräser. Im Park selbst werden wieder Schwarze und Weiße Nashörner gesichtet. Aber auch Zebras, Giraffen, Antilopenarten wie Kudus, Eland und Säbelantilopen leben hier, ebenso wie Nilpferde, Hyänen, Leoparden Krokodile und diverse Affenarten. Vogelkundler dürften sich an den über 300 Arten wie den Kapuhu oder den Afrikanischen Adlerhabicht erfreuen.

Aktivitäten und Touren im Matobo Nationalpark

Der Matobo Park ist vor allem ein Paradies für wanderfreudige Touristen. Hier kann man auf ein- oder mehrtägigen Touren durch die Wälder, Berge und Täler streifen. Nahe vom Maleme Dam werden Reittouren angeboten. Am Pomongwe Hill gibt es Freizeitmnöglichkeiten für Kletterer und gegen den Kauf einer Lizenz können Wasser- und Fischfreunde beim Angeln und Rudern entspannen.

Anreise zum Matobo Nationalpark

Fr einen Besuch des Matobo sollte man zwei bis drei Tage einplanen. Zur Durchquerung reicht theoretisch ein normaler PKW, in und nach der Regenzeit ist ein Geländewagen allerdings ratsam.

Unterkünfte und Lodges im Matobo Nationalpark

Die Infrastruktur der Unterkünfte ist im Matabo geradezu vorbildhaft; von der Luxus-Lodge bis zu Campingplätzen gibt es Möglichkeiten gibt es Angebote in allen Preisklassen, nahezu alle sind hervorragend gepflegt.

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Matobo Hills

  • UNESCO-Weltkulturerbe: Matobo-Berge
  • Ausflug zum Grabstein von Cecil John Rhodes oder ein kultureller Besuch der Matabele
  • Authentisch: Zimmer direkt in Granithöhlen
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