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North Luangwa Nationalpark (Sambia)

Wer sich in den North Luangwa Nationalpark begibt, muss mit absoluter und unberührter Wildnis rechnen – hier begegnet man kaum einem weiteren Besucher und hat die Tiere für sich allein. Dieser Park ist definitiv kein Ziel für Pauschalsafari-Urlauber.

Der North Luangwa Nationalpark liegt im Luangwa-Tal zwischen dem Luangwa und dem Muchinga-Escarpment im Osten Sambias. Mit 4.636 km² gehört er zu den größeren Nationalparks des Landes.

Jagd-Geschichte des North Luangwa Nationalparks

Im Gegensatz zum South Luangwa Nationalpark, in dem der Schutz der Elefanten vor Wilderern schon lange groß geschrieben wurde, sah man im North Luangwa Nationalpark lange weg. Ende der 1980er Jahre schien es, als seien beinahe alle Dickhäuter ausgerottet. Zum Glück kamen Mark und Delia Owens 1987 in das unzugängliche Gebiet und verschrieben sich ganz der Rettung der Dickhäuter. 1991 wurde der Handel mit Elfenbein schlussendlich im CITES-Abkommen verboten.

Tiere im North Luangwa Nationalpark

Löwen auf Jagd in North Luangwa Nationalpark

Der Park ist vor allem für seine riesigen Büffelherden (bis zu 14.500 Tiere) beliebt, die in hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Löwen ziehen ihre Bahnen und die ein oder andere Beutejagd können Safari-Besucher mitverfolgen. Neben der Hyäne gibt es im Tal Buschböcke, Zebras, Kuhantilopen, Warzenschweine, Riedböcke, Paviane, Grüne Meerkatzen, Pukus und Impalas und zahlreiche Vogelarten (350). Nur Elefanten sind deutlich spärlicher gesäht als im South Luangwa Nationalpark.

Beste Reisezeit im North Luangwa Nationalpark

Da der Park während der Regenzeit nicht zugänglich ist, sollte man seine Reise für die Monate Mai bis Oktober/November planen. Speziell von Juni bis Oktober erreicht die Tiersichtung während Pirschfahrten ihren Höhepunkt. Nur einige Monate im Jahr ist das Tal, in dem der Nationalpark liegt, überhaupt zugänglich. Während der Regenzeit sind große Teile des Areals komplett überschwemmt.

Landschaft im North Luangwa Nationalpark

Wo früher Mopanewälder standen, herrscht heute der Combretum-Busch vor; Elefanten haben die Bäume in den 1970er Jahren platt gemacht. An den Flussufern wachsen Leberwurst- und Marulabäume.

Touren durch den North Luangwa Nationalpark

Wandersafari am Mwaleshi River im North Luangwa Nationalparks

Das 500 km Wegenetze ist nicht für Selbstfahrer oder Mietwagentouristen ausgebaut, speziell sehr holprig wird es entlang der Elefanten- und Büffelstrecken. Hier sollte man Fahrzeuge mit Allradantrieb buchen und sehr versiert mit derartigen Gegebenheiten umgehen können. Vorsicht auch im Falle einer Panne – die nächste Hilfe ist meist weit weg.

Pirschfahrten auf eigene Faust sind nicht erlaubt – man kann sich allerdings einen der über 100 Wildhüter mieten und mehrstündige Fuß-Safaris erleben. Daher die dringende Empfehlung, den North Luangwa Nationalpark nur mit einem Safari-Anbieter zu besuchen.

Zugang und Unterkünfte im North Luangwa Nationalpark

Wichtig zu wissen für Touristen, dass es im Park keine dauerhaft eingerichteten Lodges gibt. Übernachten können Touristen in Buschcamps (Zelten) oder  Community Camps (wie das Natwangwe). Es gibt außerdem das Buffalo Camp sowie das Mwaleshi Camp.

Buffalo Camp im North Luangwa NP

Wer nicht im Park übernachten möchte, muss den Zugang über Luelo wählen und darf die Pisten entlang des Mwaleshi nicht befahren. Alle anderen Reisenden mit Lodgebuchung können auch den Zugang aus nordwestlicher Richtung beim Dorf Mukulunge wählen oder aus dem Südosten bis zum Kanunshya Gate. Grundsätzlich wird der Zugang zum Park nur über einen Safari-Anbieter empfohlen und teilweise nur so gewährt.

Anreise zum North Luangwa Nationalpark

Per Flugzeug: Entweder fliegt man zum vier Stunden entfernten Mfuwe International Airport und lässt sich dort abholen und bis Mpika jenseits des Steilhanges bringen. Außerdem gibt es zwei Airstrips im Park (eine nahe des Buffalo Camps).

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