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Reisegesundheit und Impfschutz für Sambia

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Vorgeschriebene Schutzimpfungen für Sambia?
Für Reisende aus Deutschland werden in Sambia grundsätzlich keine Pflichtimpfungen verlangt, sofern sie direkt einreisen. Einzige Ausnahme gilt für über 12 Stunden dauernde Stopovers in Ländern, die vom Gelbfieber betroffen sind. Vor der Zwischenlandung muss die Gelbfieberimpfung mindestens zehn Tage alt sein.

In Sambia selbst gibt es kein Gelbfieber, so dass Rundreisende in Nachbarländer (Namibia, Simbabwe, Südafrika und Botswana) keinen Impfnachweis verlangen. Für weitere Nachbarländer wie Malawi, Mosambik, Tansania und die Demokratische Republik Kongo sollten sich Urlauber auf Rundreisen vorher auf der Seite des jeweiligen Auswärtigen Amtes informieren.

Empfohlene Schutzimpfungen für Sambia
Wer nach Sambia reist, kann seine Reisegesundheit dennoch erhöhen, in dem er folgende Hinweise beachtetet:

  1. In Sambia bricht wiederholt Cholera aus und führt zu Durchfallerkrankungen. Eine Ansteckung lässt sich vermeiden, in dem man einige Tipps zur Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene beachtet: Am besten Flaschenwasser mit Kohlensäure trinken. Unterwegs auf Trekkingreisen gilt das auch für den Geschirrabwasch und das Zähneputzen – beides nie mit Leitungswasser. Lebensmittel kochen oder schälen, nicht einfach mit Wasser abwaschen. Eine Cholera-Impfung ist dagegen nur notwendig, wenn man vor Ort mit Cholera-Patienten zu tun hat.
  2. Wie bei fast jeder Fernreise sollten Urlauber ihre Standard-Schutzimpfungen auffrischen lassen: Tetanus, Diphterie, Keuchhusten (Pertussis) sowie gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken
  3. Grundsätzlich empfohlene Zusatzimpfungen sind: Hepatitis A und Typhus, bei intimen Kontakten oder Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B (wer sehr sicher sein möchte, kann sich noch gegen Tollwut und Meningokokken-Meningitis (ACWY) impfen, obwohl man in Sambia kaum mit streunenden Straßentieren in Kontakt kommt).

Malaria in Sambia

  • Wo kommt Malaria in Sambia vor? Landesweit, aber verstärkt im Süden an Orten mit viel Wasser (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle) und im Luangwa-Tal, auch in Städten.
  • Wann tritt Malaria in Samia auf? Ganzjährig mit verstärkter Ausbruchszeit von November bis Juni während der heißen Regenzeit
  • Wie hoch ist das Malaria-Risiko in Sambia? Landesweit hoch.
  • Wie schützt man sich gegen Malaria? Grundsätzlich gilt, Mückenstiche zu vermeiden. Außerdem gibt es die Chemoprophylaxe (verdachtsunabhängige Tabletteneinnahme über einige Wochen vor/während der Reise) und die Stand-By-Therapie (Reservemedikament bei Symptomen und wenn kein Arzt in der Nähe ist).
  • Tipp: Ein konsequentes Auftragen von Anti-Mückenmittel (mit DEET-Wirkstoff 50 %) schützt auch gegen die tagaktive Tse-Tse-Fliege, die ihre Opfer häufig in offenen Safari-Fahrzeugen sucht.

Baden in Süßwassergewässern
Vorsicht beim Baden in geschlossenen Gewässern. Die Gefahr einer Ansteckung mit Schistosomiasis (Bilharziose) kann man vermeiden, indem man nicht in stehenden Gewässern badet. Wer auf einen Badeurlaub in Sambia nicht verzichten möchte, dem empfehlen wir eine Kombireise mit dem Nachbarland Mosambik zum Indischen Ozean (bspw. auf den Bazaruto-Inseln oder nach Praia de Barra) mit weißen Stränden und türkisblauem Wasser.

Sambia-Safaris mit einem Badeurlaub am Indischen Ozean abschließen …