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Sioma Ngwezi Nationalpark (Sambia)

Im äußersten Südwesten Simbabwes, an der Grenze zu Namibia, befindet sich der Sioma Ngwezi Nationalpark. Das Gebiet umfasst ca. 5.000 km². Zusammen mit der umgrenzenden Game Management Area erreicht er die Ausdehnung 40.000 km² groß. Da der Park im Grenzgebiet liegt, sind viele Reiselighlights im Rahmen von Rundreisen in den angrenzenden Nachbarländern gut kombinierbar.

Tiere im Sioma Ngwezi Nationalpark

Der Sioma Ngwezi Nationalpark dient vor allem als Transitstrecke für bis zu 3.000 Elefanten, diverse Antilopenarten, Zebras, Wildhunde und Geparden zwischen den Nationalparks in den angrenzenden Ländern Namibia, Botswana und Angola. Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges in Angola hat sich die Zahl des Wilds stark dezimiert. Eine Erholung findet nur langsam statt.

Beste Reisezeit für den Sioma Ngwezi Nationalpark

Am besten besucht man den Sioma Ngwezi Nationalpark zum Ende der Regenzeit nach April auf einer Rundreise im Anschluss an die Viktoriafälle.

Unterkünfte & Camps im Sioma Ngwezi Nationalpark

Wer Wildheit und Ruhe vor anderen Touristen sucht, ist im Sioma Ngwezi genau richtig. Bis vor kurzem war der Park so gut wie nicht erschlossen. Wichtig für Übernachtungsreisende: Auf dem ganzen Gelände gibt es als Unterkunft nur ein Camp. Weitere sind direkt am Sambesi außerhalb des Parks in jeder Preisklasse zu finden.

Touren & Anreise zum Sioma Ngwezi Nationalpark

Von Livingstone und den Viktoriafällen aus kommend erreicht man den Sioma Ngwezi Nationalpark über eine gut ausgebaute befestigte Straße via der Stadt Sesheke und die Sambesibrücke. Trotzdem wird ein Allradfahrzeug empfohlen. Auch ist es ratsam, sich einen Scout mitzunehmen, da das Gelände äußerst unübersichtlich ist.

Rund 40 km nördlich der Parkspitze befinden sich die Sioma Falls (138 km mit dem Auto). In den Monaten Juni und Juli stürzen hier die Wassermassen des Sambesi 21 Meter in die Tiefe und sind mit ihrem ohrenbetäubenden Wasserrauschen äußerst imposant. Das Gebiet um die Fälle herum bis kurz vor Sioma gehört mittlerweile zum KAZA Nationalpark, welcher Teil der über fünf Ländergrenzen hinweg geplanten Transfrontier Parks ist (Namibia, Zimbabwe, Angola, Botswana und Sambia).

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